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    Suchen Sie uns auf der photokina

    Von Andreas Kesberger am 02.11.2008 0 Kommentare
    Kategorien: Photokina

    So eine Messenachbereitung ist eine feine Sache. Nutzen wir den Monofotoblog einmal zur etwas anderen Messenachbereitung. Sinn und Zweck einer Messe ist, dass man mit den Menschen spricht. Mit Menschen, die noch keine Kunden sind, aber es werden wollen und mit Menschen die schon Kunden sind und es bleiben sollen. Dazu lädt man Sie ein: „Besuchen Sie uns auf der photokina!“ So kann es kommen. Es kam anders. Wenn überhaupt jemand kam. Öffnen wir also ein wenig das Messenähkästchen zum Plaudern.
    Bevor eine Messe beginnt, macht die Messegesellschaft einen Plan. Auf dem standen wir Anfang des Jahres in Halle 10. Friedlich vereint mit Ilford und Hahnemühle, und dem alten und neuen Profi-Foto-Adel von Schneider und Linhof bis Leaf und Phaseone. Super Halle. Dachten wir. Als es Anfang September dann noch einmal darum ging, wo denn jetzt die Monoprint- und wo denn jetzt die Subjektiv-Wand unseren Stand schmücken sollte, forderten wir noch einmal einen Hallenplan an, um die nähere Umgebung auszuloten. Abra Kadabra, simsalabim, war die Halle plötzlich zu einer reinen Inkjet- und Laborhalle geworden. Nicht dass wir uns in diesem Umfeld nicht wohl fühlen würden, aber letztlich war uns dass dann doch zu reduziert. Und wir wären ja doch schon gern über die neue Struktur informiert worden. Wie das so ist, hat in solchen Fällen der zuständige Mitarbeiter leider das Haus mittlerweile verlassen. Und zwar nicht nur zur Mittagspause. Aber so eine Messeleitung ist flexibel und dynamisch, also gibt es am Telefon Aussicht auf einen Platz in Halle 2.1, ganz in der Nähe von Zeiss und Alpa. Da freut sich das Subjektiv schon. Drei Tage später ist der Platz weg. „Von Halle 2.1 war nie die Rede.“ Was wir uns an dieser Stelle einfach mal nur merken wollen. Also Halle 3.1 mit Bauchschmerzen. Im Umfeld ist Shen Hao fast noch die edelste Adresse, aber vielleicht hilft ja der Durchgangsverkehr. Wenn der Durchgang sich auch mehr über uns abspielt – schließlich toben sich dort Canon und Panasonic aus -, gibt es ja immer noch die Möglichkeit, Monochrom zu suchen. Fangen wir mit unserer Schnitzeljagd an. Der Katalog weist uns unter dem Stichwort Monochrom in Halle 10.1 aus. Da sind wir nicht, da ist nur eine Ruhezone. Die Messe verspricht uns täglich dort einen Verweis auf unseren richtigen Stand aufzuhängen bzw. es schon gemacht zu haben, aber erst am vierten Tag, kommt zu den unter FineArt-Printing-Gesichtspunkten wohl edelsten Hinweisschildpapier der photokina – Monoprint Avignon Smooth, was anderes hatten wir in A2 nicht dabei – noch das Laserzettelchen der Messe dazu. Solange die noch nicht hingen, kann sich der geneigte Besucher dort ja dem Katalognachtrag mit den Änderungen widmen. Schade nur dass wir dort nicht erwähnt sind. Also auf zur Infotheke: In 80% der Fälle – haben unsere Feldstudien ergeben – endet die Anfrage so: „Monochrom? Die sind nicht hier!“ Eine besonders clevere Mitarbeiterin kann uns allerdings direkt in Halle 3.1 schicken, da sie die Email-Adrese der ominösen Mono-C GmbH mit Monochrom in Einklang gebracht hat. Auf zu Halle 3.1. Dort stehen wir auch mit Standnummer im Register des Hallenplans. Allerdings nicht im Hallenplan selbst. Dort ist das Feld frei. Vielleicht weil die Buchstaben alle waren. Später sehen wir, dass wir nämlich auch im Hallenplan von 2.1 eingezeichnet sind. Obwohl davon ja „nie die Rede“ war und dort jetzt Epson mit Nintendo spielt. Was dann letztlich auch die Messeleitung von der „suboptímalen“ Organisation überzeugt. Daraufhin bekommen wir  für zwei Tage vor Ort eine Theke und eine Wand mit Ausdrucken vom und für’s Subjektiv zur Verfügung gestellt. Was freien Blick auf das Brennersche Body-Painting gewährt und uns trotzdem etwas milder stimmt. Angesichts der Umstände war es sicherlich keine gute Idee, was uns ein Ehepaar am Sonntag erzählte. Die beiden hatten sich samstags getrennt mit dem  Satz: „Wir treffen uns dann nachher bei Monochrom.“ Das hätte für immer sein können, aber zum Glück gibt es ja heute Handys. Und was das alles mit dem Foto oben zu tun hat? Das beste an unserem Stand in Halle 3.1 war der täglich heitere Blick auf das Logo

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